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Chronik|Rap des Nibelungen und öffentliche Arbeitstagung von ISIM in Freiburg am 7.-8.Junin 2010

Anlässlich des vom ISIM-Mitglied Markus Kosuch inszenierten "Rap des Nibelungen" trafen sich die ISIM-Mitglieder und weitere Gäste, um die aktuelle Entwicklung der "Produktionspädagogik" zu diskutieren. Hintergrund war die Tatsache, dass fast alle aktiven ISIM-Mitglieder mittlerweile neben der üblichen Arbeit mit szenischer INTERPRETATION die Methoden auch zur Erarbeitung von Musiktheater-PRODUKTIONEN für und mit Jugendlichen einsetzen. Die Frage war, wie sich solche Produktionen (1) von autoritär-professionellen Einstudierungen unterscheiden (können) - siehe "Rhyth'm is it"-Kritik - und (2) ob der Öffentlichkeitsdruck eine wirkliche Beteiligung der Jugendlichen und ein Erfahrungslernen ermöglicht. Das, was Markus Kosuch in seiner Dissertation ahnand der Jungen Oper Stuttgart erörtert hat, ist nach wie vor sehr aktuell. Im neuen Methodenkatalog 2010 der szenischen Interpretation von Musik und Theater gibt ex mehrere kurze Kapitel zu diesem Themenkreis, eine theoretisch fundierte Diskussion sowie eine Evaluation der bisherigen Erfahrungen gibt es seit den ersten fundierten Analysen zur Jungen Oper Stuttgart (siehe Band 2 der Schriftenreihe für Szenische Interpretation von Musik und Theater von Markus Kosuch!) noch nicht.


Chronik|Szenische Interpretation von Musiktheater mit Senioren

Projekt 1: Oper im Koffer im Pflegeheim, München:

„Oper im Koffer“ (OiK) ist ein mehrstufiges Pilotprojekt in der Kulturarbeit mit alten Menschen. Initiiert wurde OiK vom Evangelischen Bildungswerk München e.V. in enger
Zusammenarbeit mit der Berliner Musiktheaterpädagogin Iris Winkler. Das Projekt ist eine Fortsetzung der „Musikstunde“, die von Insuk Lee, Dozent für Elementare Musikpädagogik an der Musikhochschule München, in einem Münchner Pflegeheim seit über 10 Jahren betreut wird Mehr Info: Download (pdf)

Projekt 2: Seniorenprojekt an der Deutschen Staatsoper Berlin zu Gounods „Faust“, Januar / Februar 2009

20 Personen im Alter von 60 Jahren nahmen an einer szenischen Interpretation von Gounods "Faust" an der Deutschen Staatsoper Berlin teil, die Iris Winkler durchführte.

Am ersten Nachmittag ging es zunächst fast ausschließlich um den FAUST-Stoff. Am zweiten Nachmittag stand die erste Begegnung Fausts mit Margarete im Mittelpunkt. Am dritten Nachmittag, vor dem Besuch der Generalprobe, hörten alle ausgewählte Musikpassagen, die Gounods Kompositionsweise an Beispielen deutlich machten. Der letzte Nachmittag diente dem Meinungsaustausch über die Inszenierung mit dem Dramaturgen Jens Schroth.
Die abschließende Feedbackrunde der »Mitwirkenden« zeigte, wie unterschiedlich ihre Erwartungen an die Veranstaltung und bisherigen Herangehensweisen an Oper ausfielen:

Link zum ausführlichen Bericht..


Chronik|" Leben, Kunst und das dazwischen"
II. Symposion Musiktheaterpädagogik 2. - 4. 11. 2008 in Berlin

Kulturelle Bildung ist in aller Munde. Vermittlung von Kunst an Kinder und Jugendliche ist als gesellschaftliche Aufgabe erkannt worden. Wie aber sieht Vermittlung aus? Was soll vermittelt werden? Ein Werk, ein Kontakt, eine Erfahrung? Welche pädagogischen Ziele existieren im künstlerischen Kontext?

Zum Protokoll des II. Symposions!

Zu Bildern vom Symposion!

Sonderheft 1 der Zeitschrift "Diskussion Musikpädagogik" unter dem Titel "Musiktheaterpädagogik" dmp_sonderheft1

(Herausgeber Rainer O. Brinkmann und Christoph Richter)ist der erweiterte Bericht vom Symposion 2008. Inhalt u.a.: Markus Kosuch "Konzeptionen der Musiktheaterpädagogik", Christoph Richter "Anmerkungen zur Vermittlungsaufgabe des Musiktheaters", Anne-Kathrin Ostrop und Edith Seifert "Leben, Kunst und das dazwischen", Michael Parmentier "Der ästhetische Zustand", Wolfgang Martin Stroh "Szenische Interpretation", Christoph Richter "Musiktheater - Pädagogik". Berichte aus der musiktheaterpädagogischen Praxis: Theater Krefeld-Mönchengladbach, Staatstheater Nürnberg, Komische Oper Berlin, Berliner Staatsoper, Deutsche Oper Berlin, Staatstheater Darmstadt, Theater Freiburg. Informationen: Bundesverband Theaterpädagogik e.V., "World Cafe" (Auswertung), Persönliches Memorandum (Wolfgang Martin Stroh), Presse-Erklärung 2006.

Der 120 Seiten starke Band ist erschienen beim Verlag Hildegard Junker, Hamburg. Bestellungen Hamburg@Junker-Verlag.de oder Hildegard-Junker-Verlag, Aalwich 21, 22395 Hamburg, ZTel. 040 60441162.


Sie können Mitglied von ISIM werden!

Dem Statut vom 8.12.2006 folgend, können sich Personen, die die Ziele des ISIM in Theorie und Praxis verfolgen, um eine Mitgliedschaft bewerben. ISIM bietet eine Reihe von Service-Leistungen und verlangt umgekehrt eine kooperative und verantwortungsbewusste Mitarbeit. Bitte fordern Sie Unterlagen bei einem unserer Leitungsmitglieder an!

 

Chronik | Hip H'Opera - Cosi fan tutti

Die Teilnehmer des Symposions I, das an der Komischen Oper Berlin und der Deutschen Staatsoper Berlin stattfand, konnten sich anlässlich des Jugendprojekts „Hip H’opera – Così fan tutti“ – siehe Presseerklärung der Komischen Oper Berlin vom 5. 4. 2006 - einen Eindruck von erfolgreicher musiktheaterpädagogischer Arbeit machen. Für das Institut für Szenische Interpretation von Musik + Theater (ISIM) demonstrierte der Musiktheaterpädagoge Rainer O. Brinkmann (Staatsoper Unter den Linden) wirkungsvolle Methoden, mit denen bereits europaweit mit Jugendlichen gearbeitet wird. Dies erläuterte Dr. Markus Kosuch vom Europäischen Netzwerk pädagogischer Abeilungen an Opernhäusern (RESEO). Die Initiative des Stuttgarter Intendanten Zehelein, an der Bayerischen Theaterakademie einen Ausbildungsgang für Musiktheaterpädagogik zu schaffen, ist angesichts der aktuellen Situation sehr zu begrüßen. Nachhaltig erfolgreich wäre sie aber nur dann, wenn an den Theaterspielstätten auch tatsächlich Stellen für Musiktheaterpädagogik geschaffen werden.

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Chronik | " Musiktheaterpädagogik – Chance und Notwendigkeit" (6. und 7.4.2006)

„Musik schafft kulturelle Identität, soziale Integration und Selbstbewusstsein. Die Musiktheaterpädagogik erlangt daher, wie erfolgreiche Projekte von Opernhäusern in jüngster Zeit zeigen, eine zunehmend große Bedeutung neben der etablierten Theaterpädagogik.“
Dies war das Fazit des Symposions „Musiktheaterpädagogik – Chance und Notwendigkeit“, das am 6. und 7. April 2006 in Berlin stattfand und an dem 50 Theaterpädagogen und Dramaturgen aus ganz Deutschland teilnahmen. Die wenigsten deutschen Spielstätten unterhalten neben der theaterpädagogischen eine musiktheaterpädagogische Abteilung. Da es keinen musiktheaterpädagogischen Ausbildungsgang gibt, existiert selbst an Opernhäusern oft keine professionelle Musiktheaterpädagogik. Die notwendige Arbeit wird entweder fachfremd oder gar nicht geleistet. Das kultur- und sozialpädagogische Potential von Musiktheater bleibt weitgehend ungenutzt. Die Teilnehmer des Symposions forderten daher, dass es spezielle Fortbildungsmöglichkeiten für Musiktheaterpädagogik und an allen Spielstätten feste Stellen und selbständige Abteilungen für Musiktheaterpädagogik geben muss.

Download Vortrag Stroh "Szenische Interpretation - Vom erfahrungsorientierten Lernen zur Musikrezeption und -produktion" vom 6.4.2006.

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Giuseppe Verdi
Il trovatore
07. + 08. September 2017 | 01:00 - 01:00

Info
1. Tag 15 - 19 Uhr | 2. Tag 10 - 17 Uhr
Oper Frankfurt
 
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