Wer wir sind

Ziele und Arbeitsweise des Instituts (Netzwerkes):

Ziel des 2001 gegründeten Instituts ist die Förderung und Weiterentwicklung der Szenischen Interpretation von Musik & Theater in Theorie und Praxis. Die Mitglieder des Instituts sind verpflichtet, das Konzept, wie es in den "Hypothesen 2016" festgelegt und im "Methodenkatalog" operationalisiert worden ist, in einem demokatischen und kommunikativen Prozess laufend weiter zu entwickeln. Dazu dienen die wissenschaftliche Evaluation der Praxis, die Durchfühurng von Forschungsprojekten und die gemeinsame Diskussion der laufenden Arbeit der Mitglieder auf öffentlichen Arbeitstagungen (siehe das Archiv).

Organisatonsstruktur (Statut) des Instituts (Netzwerkes):

Einziges Organ von ISIM ist die Vollversammlung (VV). Die VV setzt sich aus allen Mitgliedern zusammen und tritt in der Regel einmal jährlich (z.B. auf einer Arbeitstagung) zusammen. Sie ist entscheidungsfähig, wenn mehr als 5 Mitglieder anwesend sind. Der Zeitpunkt der Vollversammlung wird auf der jeweils vorhergehenden festgelegt. Wenn über 50% der Mitglieder die Einberufung einer VV wünschen, können diese Mitglieder die nächste VV einberufen. Die VV entscheidet (mit einfacher Mehrheit) über alle Angelegenheiten von ISIM gemäß den von den Mitgliedern eingebrachten Anträgen. Die VV wählt für den Zeitraum bis zur nächsten VV: (1) ein Leitungsteam, das aus drei Mitgliedern besteht, die möglichst die Bereiche Musiktheater, Schule und Hochschule vertreten können, (2) eine/n Webmagistra/-master, (3) eine für den Newsletter zuständige Person.

 

Mitgliedschaft in ISIM:

Wer Interesse an einer Mitgliedschaft im Institut (Netzwerk) für Szenische Interpretation von Musik und Theater hat, kann sich jederzeit bei einem Mitglied des Leitungsteams melden. In der Satzung heißt es hierzu: Neue potenzielle Mitglieder werden vom Leitungsteam vorgeschlagen oder nehmen mit diesem Kontakt auf. Sie erläutern schriftlich oder mündlich ihre Tätigkeiten/Schwerpunkte/Interessen in Bezug auf die Themenbereiche des ISIMs. Auf der VV stellen sich die neuen Mitglieder vor und werden bestätigt.

Zur Geschichte von ISIM:

Wenn Sie an einer kurz gefassten Geschichte der Szenischen Interpretation interessiert sind, dann klicken Sie hier!

Die aktuellen Mitglieder von ISIM:

 

Anja Rosenbrock

anja rosenbrock Anja Rosenbrock arbeitet als Studienrätin am Gymnasium Brake. Sie promovierte in Bremen über Kompositionsprozesse in Pop- und Rockbands und lehrte an den Universitäten Bremen, Oldenburg und an der Musikhochschule Stuttgart im Bereich der Musikpägogik, populären Musik und Filmmusik. Sie beschäftigt sich neben der szenischen Interpretation auch besonders mit bilingualem Musikunterricht und erarbeitete mit Lars Oberhaus und Ilka Siedenburg das Spielkonzept für das Musical Rent sowohl für den deutschsprachigen als als auch für den bilingualen Musikunterricht. Zudem schrieb sie diverse Unterrichtsmaterialien, zum.Beispiel für das Schulbuch O-Ton, und komponierte sie zwei Schulmusicals, eines davon zusammen mit Schülern und Schülerinnen. Kontakt: rb@gymnasium-brake.de

 

Anne-Kathrin Ostrop

Ostrop Anne-Kathrin Ostrop studierte Musik und kath. Theologie in Münster und Theaterpädagogik an der Hochschule der Künste Berlin (UdK). Nach theaterpädagogischen Tätigkeiten an diversen deutschen Bühnen ist sie Musiktheaterpädagogin an der Komischen Oper Berlin. Aufgrund jahrelanger "Kleinarbeit" hat sie mit großer Beharrlichkeit und Kreativität und mit "ISIM im Rücken" den Bereich der Jugendarbeit und Musiktheaterpädagogik an der Komischen Oper Berlin aufgebaut und inzwischen zu einem Aushängeschild dieser Institution gemacht. Kontakt: a.ostrop@komische-oper-berlin.de

 

 

 

Anton Giese

Giese Ich habe ein Freiwilliges Soziales Jahr an der Staatsoper Berlin absolviert und bin dabei auf den damaligen Leiter der Jungen Staatsoper Rainer O. Brinkmann getroffen. Ich habe dort viel mit dem Konzept gearbeitet und an der Ausbildung zum Spielleiter teilgenommen. Anschließend habe ich Gymnasiallehramt mit den Fächern Musik und Philosophie an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg studiert. Während des Studiums habe ich eine Bachelorarbeit zur Entstehung und dem Wandel der Szenischen Interpretation von Musik und Theater geschrieben und in meiner Masterarbeit anschließend den Fokus auf den Rollenschutz gelegt und eine Videografische Analyse von Ausschnitten von Workshops der Westside Story durchgeführt (Download hier). Aktuell absolviere ich mein Referendariat in Bremen-Lesum. Kontakt: info@giese-fotografie.de

 

Bianca Herbst

Bianca Bianca Herbst hat Musik für Lehramt an Grundschulen an der Universität Paderborn studiert. Das Konzept der Szenischen Interpretation lernte sie im Rahmen ihres Studiums in Kursen an der Staatsoper Berlin kennen, wo sie auch die Ausbildung zur „Spielleiterin für Szenische Interpretation von Musik und Theater“ abschloss. Diese inhaltliche Arbeit setzt sie u.a. in ihrer Dissertation fort, in der sie sich mit Musiktheatervermittlung für junges Publikum mit Blick auf künstlerische, künstlerisch-pädagogische sowie pädagogische Zielvorstellungen und Rahmenbedingungen befasst. Neben ihrer Tätigkeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin für Musik und ihre Didaktik an der Universität Paderborn, leitet sie einen Kinderchor und gibt Workshops zur Szenischen Interpretation im Zuge der Lehramtsausbildung und Weiterqualifizierung für fachfremde Lehrer:innen an der Universität Paderborn sowie der Hochschule für Musik Detmold. Kontakt: biancam@mail.uni-paderborn.de

 

Christian Martinsich

martinisch Christian Martinsich ist Universitätsassistent am Institut für musikpädagogische Forschung und Praxis an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und Lehrer. Er hat Musik und Mathematik für das Lehramt (Sek. I +II) in Wien studierte und arbeitet seit vielen Jahren als Musikpädagoge an einem Gymnasium, wo er den theater- und musikpädagogischen Schwerpunkt eSPRiT (für die Sek. I) mitbegründet hat und leitet. Seine Forschungs- und Arbeitsschwerpunkte sind die theaterpädagogische Arbeit im Musikunterricht mit Schwerpunkt auf gestaltendem Arbeiten und die Schnittstelle Studium - Schule. In seiner Lehre ist die „Szenische Interpretation von Musik“ ein fixer Bestandteil. Homepage an der Hochschule. Kontakt: martinsich@mdw.ac.at

 

Christian Tiedemann

ch-tiedemann Christian Tiedemann arbeitet regelmäßig mit Szenischer Interpretation und Musikvermittlung mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford zusammen. 2011 wurde er mit seinem aktuellen Kurs mit dem Kulturpreis des Kreises Herford "Klassische Musik trifft auf junge Ohren“ ausgezeichnet. Er unterrichtet am Städtischen Gymnasium Löhne Englisch und Musik und ist dort stellvertretender Schulleiter. An der Musikhochschule Köln studierte er Schulmusik und Diplom-Musikpädagogik mit dem Hauptfach Querflöte. Bei Rainer O. Brinkmann an der Staatsoper Berlin erwarb er das Spielleiter-Zertifikat. Kontakt: christian.tiedemann@sofortstart.de

 

 

Christoph Stange

Stange Christoph Stange lehrt momentan als Vertretungsprofessor für Musikpädagogik an der Universität Siegen. Zuvor lehrte er an zahlreichen anderen Hochschulen und war viele Jahre als Studienrat tätig. Er leitete zahlreiche von ihm gegründete Ensembles, rief eine Vielzahl von Kooperationen mit namhaften Kulturpartnern ins Leben (etwa dem Rias-Kammerchor, dem Vogler-Quartett u. a.) und initiierte innovative Formate der Musikvermittlung. Momentan beschäftigt er sich intensiv mit der Relation von Musik und Körper. In diesem Zusammenhang ist er auch an einer Verbreiterung des theoretischen Fundaments der Szenischen Interpretation von Musik interessiert, die er in vielen Zusammenhängen praktisch erprobte. Homepage: Christoph Stange Weingarten

 

Eike Tiedemann

elke-tiedemann Eike Tiedemann ist klassisch ausgebildete, improvisations- und elektronik-affine Konzertsängerin. Sie arbeitet gerne mit Gruppen, sei es bei Stimmbildung, Gesangsimprovisation oder in der Musikvermittlung. Sie hat an einem Gymnasium Musik und ihm Rahmen von SMS - Singen macht Sinn (Musikhochschule Detmold) an einer Grundschule unterrichtet. Dazu veröffentlicht sie in Musik in der Grundschule (Schott) und ist Mitautorin vom Grundschul-Lehrwerk Duett (Klett). Als Diplom-Musikpädagogin hat sie Ihre Erfahrungen in Lehraufträgen für Gesang und für Singen mit Kindern an den Universitäten Osnabrück und Bielefeld weitergegeben. Die Szenische Interpretation lernte Eike Tiedemann bei Rainer O. Brinkmann an der Staatsoper Berlin kennen. Sie setzt sie in Musikvermittlungsprojekten ein und schreibt darüber. Kontakt:brief.an@eike-tiedemann.de

 

Elena Böhm

elena Elena Böhm ist freie Musikpädagogin und Mitarbeiterin für Musiktheaterpädagogik und Sponsoring an der Komischen Oper Berlin. Sie studierte Musik- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und an der University of Toronto. Nach dem Abschluss ihres Studiums lernte sie bei Anne-Kathrin Ostrop an der Komischen Oper Berlin die Methode der Szenischen Interpretation von Musik + Theater kennen. Seither ist sie Mitarbeiterin der Abteilung Komische Oper Jung. Darüber hinaus ist sie als freiberufliche Musikpädagogin in diversen Kultur- und Bildungseinrichtungen tätig und gibt dort Kurse und Workshops für Kinder und Jugendliche. An der Methode der Szenischen Interpretation von Musik + Theater schätzt sie besonders, dass sie Räume eröffnet, um eigene Erfahrungen mit der Kunstform Oper zu machen. Kontakt: l.boehm@komische-oper-berlin.de

 

Eva Verena Schmid

schmid Eva Verena Schmid studierte Schulmusik und Germanistik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und der Universität Stuttgart und wurde an der Universität der Künste Berlin promoviert. Nach Referendariat und mehrjähriger Lehrtätigkeit in Schule und Universität (LMU München, Universität Bremen) leitet sie nun die Abteilung Musikpädagogik am Institut für Musikforschung der Universität Würzburg. Ihr Forschungsschwerpunkt ist Kreatives Hören in verschiedenen Kontexten – schulisch und außerschulisch. Die „Szenische Interpretation von Musik“ ist regelmäßiger Gegenstand in ihren Vorlesungen und Seminaren. Kontakt: eva.schmid@uni-wuerzburg.de

 

Felix Goltermann

felix golt Felix Goltermann ist Musiklehrer an der IGS Franzsches Feld in Braunschweig und Landesfachmoderator für Musik an niedersächsischen Gesamtschulen. Seit 2008 ist er Lehrbeauftragter für Szenische Interpretation von Musik und Musiktheater an der TU Braunschweig. Außerdem ist er zu dem Thema in der Lehrerfortbildung tätig. Zu seinen künstlerischen und pädagogischen Projekten gehören seit 1995 jährliche große Musiktheaterproduktionen mit Schüler*innen und Student*innen. Die Szenische Interpretation ist seit 2006 fester Bestandteil des Fach- und Vorhabencurriculums der IGS Franzsches Feld. Regelmäßig spielt und interpretiert der jeweils 8 Jahrgang für eine Unterrichtswoche Szenen aus der Oper Carmen, nachdem zuvor die Kolleg*innen dazu fortgebildet wurden. Homepage: Felix.Goltermann@t-online.de

 

Ilka Siedenburg

IlkaIlka Siedenburgist seit 2014 Professorin für Musikpädagogik an der Universität Münster. Ihr Studium absolvierte sie an der Universität Oldenburg (Lehramt Musik & Deutsch) und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main (Instrumentalpädagogik Jazzsaxophon). Im Anschluss daran war sie als Instrumentalpädagogin, Musiklehrerin, Hochschullehrerin und Musikerin tätig.  Zu ihren vielfältigen künstlerischen und pädagogischen Aktivitäten gehörte auch das Schreiben und Realisieren von Musiktheaterstücken für Kinder. Ihre aktuellen musikpädagogischen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Musikalische Sozialisation, Gender, Populäre Musik und Improvisation. Die Szenische Interpretation lernte Ilka Siedenburg bereits während ihres Studiums an der Universität Oldenburg kennen, u.a. durch Wolfgang Martin Stroh und Ingo Scheller. Heute interessiert sie sich insbesondere für die Bedeutung von Gender für die Szenische Interpretation sowie für die Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Jazz. Homepage: www.ilkasiedenburg.de

 

Jürgen Oberschmidt

oberschmidt Jürgen Oberschmidt war nach dem Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover als Lehrer für Musik und Deutsch an einem Gymnasium in NRW und in der Lehrerausbildung an der Universität Kassel tätig. Er war zunächst Professor für Musik und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Weingarten und leitet seit 2016 das Institut für "Kunst, Musik und Medien" der Pädagogischen Hochschule Heidelberg. Seit 2014 ist er Mitglied im Bundesvorstand des Bundesverbands Musikunterricht (BMU), dem er seit 2018 als Präsident vorsteht. Veröffentlichungen u.a. zur Neuen Musik, zu Fragen des Musikverstehens, zum Komponieren in der Schule und rund um das Thema "Musik und Bewegung" sowie "Musik als Geste". " Mein Plädoyer in zwei Worten für die Szenische Interpretation: MUSIK BEWEGT!" Kontakt: oberschmidt@ph-heidelberg.de

 

Karoline von Kaldenkerken

karoline Karoline van Kaldenkerken ist freiberufliche Musiktheaterpädagogin und lebt mit ihrer Familie im schönen Wendland. Sie hat Kultur- und Medienpädagogik und Theaterwissenschaft an der Hochschule Merseburg sowie der Freien Universität Berlin studiert und zum Genre der Kinderoper geforscht. Ihre Begegnung mit der Musiktheaterpädagogik unter der Leitung von Rainer O. Brinkmann während eines Praxissemesters an der Staatsoper Unter den Linden im Jahr 2009 weckte ihre Leidenschaft für dieses Feld. Seit 2010 ist sie als freie Mitarbeiterin ebendort tätig und hat eine Vielzahl von pädagogischen Projekten und Inszenierungen begleitet. Seit 2018 ist sie als Mitglied der Gruppe "Opernschlüssel. Musiktheaterpädagogik mobil“ bei den Bregenzer Festspielen aktiv. Weitere berufliche Stationen sind u.a. die Kammerakademie Potsdam, TUSCH Berlin und die Astrid Lindgren Bühne. In ihrer inhaltlich-pädagogischen Konzeptarbeit ist ihr ein Fokus auf die Probleme der klassischen Opernwerke wichtig, die durch ihre Entstehungszeit und Komponisten allzuoft rassistisch, sexistisch oder anderweitig diskriminierend geprägt sind. Kontakt: k.vankaldenkerken@posteo.de

 

Lars Oberhaus

lars Prof. Dr. Lars Oberhaus ist seit 2012 Professor für Musikpädagogik an der Universität Oldenburg. Er hat vielfach und vielfältig über "Musik & Körper" geforscht und publiziert. Er möchte am Oldenburger Institut für Musik die auf Ingo Scheller und Wolfgang Martin Stroh zurück reichende "Tradition" der Szenischen Interpretation In Lehre und Forschung mit neuen Impulsen fortsetzen. So plant er 2013/14 ein Projekt zur Evaluation der Szenischen Interpretation und gibt im Bibliotheksverlag der Universität die Schriftenreihe "Szenische Interpretation von Musik und Theater" heraus" Kontakt: lars.oberhaus@uol.de Homepage: https://uol.de/lars-oberhaus

 

 

Markus Kosuch

markus Dr. Markus Kosuch ist seit 2009 Professor für kulturelle und ästhetische Bildung an der Technischen Hochschule Georg-Simon Ohm-Hochschule Nürnberg. Als Koordinator des Studienbereichs Kultur-Ästhetik-Bewegung (KÄB) begleitet er ca. 50 Dozent*innen in den ca. 50 KÄB-Seminaren pro Studienjahr. Er arbeitete als Regisseur und Musiktheaterpädagoge - baute von 1995-2001 die Junge Oper der Staatsoper konzeptionell, inhaltlich und organisatorisch auf und war dessen Geschäftsführer und pädagogischer Leiter – 1997 war er Mitbegründer des European Network of Opera- and Dance-Education RESEO in Brüssel (www.reseo.org) – Er gründete 2001 gemeinsam mit Prof. Wolfgang Martin Stroh, Anne Kathrin Ostrop und Rainer O. Brinkmann das Institut für Szenische Interpretation von Musik und Theater. – Seit 2003 ist er Vorsitzender der Landesvereinigung Kultureller Bildung Baden-Württemberg (www.lkjbw.de) – 2004 Promotion über Szenische Interpretation von Musiktheater an der Universität Oldenburg (online: Dissertation aufrufen) – Er entwickelte die Idee und das Konzept des cross-culture Musiktheaterprojekts HipH’Opera Cosi fan tutti, das 2005/2006 an der Komischen Oper Berlin umgesetzt wurde und führte in der Produktion auch Regie – 2010 setzte er das Konzept HipH’Opera mit Der Rap des Nibelungen am Theater Freiburg fort. Seit 2019 forscht er an der Schnittstelle von kultureller, ästhetischer Bildung und einer Kultur der Nachhaltigkeit und Regeneration. Hier transferiert er zentrale Ansätze der szenischen Interpretation – Rollenschutz, spielen, gestaltete Möglichkeitsräume - um Bildungsräume regenerativ auszurichten. Kontakt: Markus.Kosuch@th-nuernberg.de

 

Martine Benz

benzProf. Dr. Martina Benz (geb. Krause) studierte Schulmusik an der Folkwang Universität der Künste in Essen sowie Englisch an der Universität Essen und absolvierte parallel dazu ein künstlerisches Studium im Fach Klavier. Nach mehrjähriger Lehrtätigkeit im Schul- und Hochschuldienst wurde sie 2010 auf eine Professur für Musikpädagogik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim berufen und leitet dort den Studiengang Schulmusik. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte umfassen vor allem bildungsphilosophische Grundfragen. Mit der „Szenischen Interpretation von Musik“ beschäftigt sich Martina Benz regelmäßig im Rahmen ihrer Hochschullehre. Darüber hinaus plant sie zukünftig eine Weiterentwicklung der wissenschaftlichen Fundierung der Szenischen Interpretation in Kooperation mit Mitgliedern des ISIM. Kontakt: martin.benz@muho-mannheim.de

 

Rainer O. Brinkmann

rob Rainer O. Brinkmann ist Musiktheatervermittler (BuT) und ExOperTe. Durch seine langjährige Erfahrung als Leiter der Jungen Oper an der Berliner Staatsoper Unter den Linden ist er mit fast allen Fragen des Opernbetriebs, der Inszenierung und der Vermittlung vertraut. Er möchte seine Erfahrungen weitergeben, neue Opernprojekte kreieren oder mit gestalten. Sind Sie auf der Suche nach kreativen und interessanten Projekten, Entwicklungen, Diskursen oder suchen Sie Lösungen für Ihre Probleme im Musiktheater(betrieb), dann: Fragen Sie den ExOperTen! Seit 2022 konzeptioniert und koordiniert er im Projekt n[o]ice! an der HMTM Hannover die Entwicklung einer zeitgenössischen Oper. Außerdem arbeitet er als Trainer in Fortbildungen für Lehrerinnen und Lehrer im In- und Ausland. Er ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Instituts für Szenische Interpretation von Musik und Theater (ISIM). Seine bisherige Lehrtätigkeit an Universitäten und Musikhochschulen in Berlin, Potsdam, Augsburg, Freiburg, Oldenburg, Mannheim, Würzburg und Hamburg hat dazu geführt, dass die Szenische Interpretation von Musiktheater in der Ausbildung von Lehramtsstudierenden ein wichtiger Schwerpunkt geworden ist. Seine Arbeit in den Lehrerfortbildungs-Institutionen verschiedener Bundesländer (Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Thüringen, Sachsen, Schleswig-Holstein, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Deutsche Schulen im Ausland) und in Österreich hat den Flächen deckenden Einzug der Szenischen Interpretation in den Musikunterricht gefördert. Rainer O. Brinkmann ist Autor zahlreicher Konzepte zur Szenischen Interpretation von Musiktheater und leitete an der Berliner Staatsoper Unter den Linden ein umfangreiches Education-Programm mit Angeboten für verschiedene Zielgruppen. Darunter befinden sich Workshops für Eltern und Kinder, SchülerInnen, Erwachsene, SeniorInnen, Studierende und Lehrende sowie eine Fortbildung „Spielleitung für Szenische Interpretation von Musiktheater “. Als künstlerischer Produktionsleiter ("Junge Oper") initiiert und gestaltet er Kinder- und Jugendopern als partizipative Projekte. Darüber hinaus hat er Erfahrungen als Schauspieler (Zan Pollo Theater) und Musiker (Erstes Improvisierendes Streichorchester, celloConsorten), führt Regie („Der Kontrabass “, „Moment mal “, „Das Orchester “, „Da gibt es nichts zu kichern “, „Huhn bleibt Huhn“, „Idomeneo “), ist tätig als Dramaturg und Librettist („Hans im Glück“ - Musik: David Robert Coleman). Kontakt: mail@rainerobrinkmann.de, Homepage: www.rainerobrinkmann.de

 

Robert Weidensdörfer

robert weidensdörfer Robert Weidensdorfer arbeitet beim Opernschlüssel - Musiktheaterpädagogik mobil! Er studierte Kulturarbeit an der FH Potsdam. Er lernte die Methodik der Szenischen Interpretation von Musik und Theater 2006 bei Rainer O. Brinkmann an der Staatsoper Unter den Linden kennen. In den folgenden Jahren entwickelte und realisierte er als Mitarbeiter der Gruppe „Der Opernschlüssel - Musiktheaterpädagogik mobil!“ zusammen mit Kultureinrichtungen wie z.B. den Bregenzer Festspielen, der Staatsoper Unter den Linden und dem Museum für Islamische Kunst Workshops und Education-Projekte.  An der Methodik der Szenischen Interpretation von Musik und Theater schätzt er besonders, dass sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei unterstützen kann, einen Zugang zu Musik und Theater zu bekommen und ein Bewusstsein für die eigene Stimme, den Körper und die Sprache zu entwickeln. Robert Weidensdorfer arbeitet seit 2020 als Bildungsreferent bei der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e.V. Kontakt: robert.weidensdorfer@googlemail.com

 

Thomas Krettenauer

th-krettenauer Prof. Dr. Thomas Krettenauer ist seit 2004 Lehrstuhlinhaber für Musik und ihre Didaktik an der Universität Paderborn, wo auch den BA/MA-Studiengang „Populäre Musik und Medien“ mit initiiert und bis 2012 geleitet hat. Zuvor lehrte er von 2002-2004 an der Pädagogischen Hochschule in Freiburg. Zu seinen wissenschaftlichen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten zählen die Themengebiete Opern- und Musicalgeschichte, Filmmusik, Didaktik der Pop/Rockmusik und Musiktheaterdidaktik, wozu er viele Fachaufsätze und zuletzt u. a. das Themenheft „Oper“ in der Reihe Oberstufe Musik (Lugert/Cornelesen, 2010) veröffentlicht hat. Er war von 1998 bis 2008 (Mit-)Herausgeber der musikpädagogischen Fachzeitschrift „Musik und Unterricht“ und des Sekundarstufen-Lehrwerks „Amadeus“. Sein großes Interesse für das Musiktheater resultiert aus langjähriger praktischer Erfahrung (und Begeisterung): als Statist und Bühnenmusiker bei den Städtischen Bühnen Augsburg in zahlreichen Opern- und Operettenproduktionen, später als künstlerisch-musikalischer Leiter, Regisseur oder Mitwirkender in semiprofessionellen Musiktheaterproduktionen mit Schülern, Studierenden und Dozierenden. Zuletzt führte er 2011 erfolgreich Regie in der interdisziplinären Musical-Produktion „Der kleine Horrorladen“ an der Universität Paderborn. Mit der „Szenischen Interpretation von Musik undTheater“ befasst er sich sowohl theoretisch reflektierend als auch in der praktischen Umsetzung. Dies findet ihren Niederschlag in vielen thematisch orientierten Seminarveranstaltungen, in der Organisation von Musiktheater-Workshops und -Exkursionen (oftmals mit Rainer O. Brinkmann), beim Einstudieren und Interpretieren von Rollenprofilen in Musiktheaterproduktionenund in der Betreuung studentischer Abschlussarbeiten und -prüfungen zur „Szenischen Interpretation“. Dienstadresse: Universität Paderborn - Warburger Str. 100 - 33098 Paderborn - Tel. 0251-602967. Kontakt:thomas-krettenauer@t-online.de

 

Thomas Ott

thomas ott Prof. Dr. Thomas Ott war Hochschullehrer für Musikpädagogik an der Universität der Künste Berlin und der Universität zu Köln. Daneben leitete er pädagogische Entwicklungsprojekte in Afrika (Guinea und Malawi). In seinen Publikationen befasst er sich u.a. mit Interkultureller Musikpädagogik, Musik aus Afrika und schülerorientierten Methoden im Musikunterricht.  Mail: thomas.ott@berlinde, Homepage: https://thomasottpages.de/

 

 

 

 

Tobias Daniel Reiser

tobias Tobias Reiser studierte Musikwissenschaft in Hamburg und Berlin sowie Musikpädagogik und Germanistik an der Universität Potsdam. Er arbeitete als freischaffender Musiktheaterpädagoge für die Staatsoper Unter den Linden Berlin und die Komischen Oper Berlin. Darüber hinaus unterichtete er an der Universität der Künste im Bereich Grundschule als Dozent für experimentelles Musiktheater mit Kindern und leitete mit der Tänzerin Johann Castillo Bro im Ausbildungsbereich des dm Drogeriemarktes Musik- und Theaterworkshops. Sein Schwerpunkt ist die szenische Interpretation zeitgenössischer Musik. 2011 veröffentlichte er "Höre Hespos!" im Simon Verlag und 2015 in der Zeitschrift Lettre International (LI 108) Gespräche mit dem Komponisten Hans-Joachim Hespos.  Bis Winter 2022 befindet er sich im Rahmen des Projektes Tobikstan für eine künstlerische Auszeit in Mittelasien. Homepage: https://tobikstan.wordpress.com/, Kontakt: tobik@posteo.de

 

Ursula Cadenbach

ursula Ursula Cadenbach ist freischaffende (Musik-)theaterpädagogin und Regisseurin. Seit ihrem Studium der "Neueren deutschen Literatur, Kultur, Medien“ an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Master 2015) lebt sie in Freiburg im Breisgau und Berlin. Bereits als Schülerin lernte sie bei einem Workshop von Rainer O. Brinkmann die „Szenische Interpretation“ kennen und blieb später für ein FSW Kultur an der Staatsoper Unter den Linden . Weitere Stationen waren die Junge Oper der Staatsoper Stuttgart, das Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen, das Theater Freiburg sowie die Bregenzer Festspiele, mit denen sie als Mitglied der Gruppe „Opernschlüssel. Musiktheaterpädagogik mobil“ seit 2013 eine regelmäßige Zusammenarbeit verbindet. Mit Otto Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ gab sie 2022 in Lahr ihr Opernregiedebüt. Sie leitet (Musik-)theaterprojekte an Grund- und weiterführenden Schulen in Freiburg und ist Projektleiterin in einem Projekt mit der Stadtbibliothek Freiburg zur Leseförderung in Freiburger Schulbibliotheken. Kontakt: cadenbach@freiburg-fsw.de und /www.freiburg.de/fsw .

 

Vera Trottenburg

vera-trottenburg Vera Trottenburg ist Gymnasiallehrerin für Musik und Deutsch und staatlich geprüfte Instrumentalpädagogin für Klavier (HfM Detmold). Ihr Interesse an musiktheaterpädagogischer sowie körperbezogener Arbeit vertiefte sie in Zusatzausbildungen zur Tanzpädagogin sowie zur „Spielleiterin für Szenische Interpretation von Musik und Theater“. Zudem war sie jahrelang als Sängerin im Extrachor an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf engagiert. Von 2019-2025 arbeitete sie im Rahmen einer Abordnungsstelle an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, wo sie 2024 mit ihrer GTM-Studie zur Szenischen Interpretation promoviert wurde. Kontakt: vera.trottenburg@sgb.nrw.schule

 

Volker Schindel

volker Volker Schindel ist Künstlerischer Mitarbeiter im Institut für Musik der Universität Oldenburg für den Bereich "Musik, Szene, Theater". Er sagt:"Die Szenische Interpretation von Musik und Theater ist die am gründlichsten ausgearbeitete Methode der Musiktheaterpädagogik bzw. –vermittlung und insofern auch für mich eine wichtige Bezugsgröße für die Arbeit in diesem Kontext. Ich nutze sie vor allem in der Lehrerbildung bei Uni-Seminaren und Workshops, auch wenn sie beim postdramatischen (Musik-)Theater ästhetisch an ihre Grenzen stößt." Kontakt: volker.schindel@uol.de, Homepage: https://uol.de/volker-schindel

 

 

Wolfgang Martin Stroh

wolfgang Wolfgang Martin Stroh ist seit 1982 bemüht das Szenische Spiel als Methode des Erfahrungslernens zu untersuchen, weiter zu entwickeln und zu verbreiten. Die "Schüler" von Ingo Scheller - Ralf Nebhuth, Rainer Brinkmann und Markus Kosuch -, haben ihn 1990 zur Szenischen Interpretation von Musiktheater verführt, die er seither mit eigenen Beiträgen kritisch verfolgt und weiter entwickelt. Neben der vorliegenden Internetseite betreut er auch die Intenetplattform "Musik und Szene" an der Uni Oldenburg, von der im Downloadverfahren einschlägige Materialien gezogen werden können. Als Auto von www.interkulturelle-musikerziehung.de propagiert er den "erweiterten Schnittstellenansatz", der die Szenische Interpretation als Methode der Interkulturellen Musikerziehung eingeführt hat. Homepage: www.musik-for.uni-oldenburg.de, Mail: wolfgang.stroh@uni-oldenburg.de